Kapuzinerkloster Wesmelin

  • Bauherrschaft: Kapuzinerkloster Wesemlin
  • Leistungsphasen: Studienauftrag 2015, 2. Preis (Architektur)
  • Architekten: Carlen Parini Architekten, Luzern

Die verbleibenden Fragmente seiner historischen Substanz machen den Klostergarten Wesemlin zu einem Ort mit spürbarer Geschichte. Der Aussenraumentwurf spielt diese Fragmente frei und setzt sie respektvoll zu einem neuen Ganzen zusammen – zu einem Garten, der seine Geschichte in die Zukunft weiterspinnt. Das wichtigste Element ist dem Klostergarten geblieben: Seine Umfriedung mit einer hohen Mauer, die in Zukunft auch den ans Kloster angegliederten Neubau einbindet. Das Verhältnis von Innen zu Aussen jedoch hat sich mit der Zeit und dem Zeitgeist gekehrt. War der Klostergarten früher ein introvertierter, dichter, intensiv genutzter Ort inmitten der freien Landschaft, so hat er heute die gegensätzliche Funktion und Wirkung: Die um ihn herumwachsende Stadt und die städtebauliche Verdichtung haben ihn zu einem erholsam offenen Freiraum und ruhenden Pol inmitten der dichten Stadt gemacht, der sich in Zukunft stärker öffnen soll. Dieser Wandel findet Ausdruck im Aussenraumkonzept.